Zehn neue Sterne funkeln für Hörmann Reisen

Übergabe von zwei 5-Sterne-Fernreisebussen im Setra-Werk Neu Ulm

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Am Mittwoch 24. Juli, war es soweit! Hörmann-Reisen konnte im Setra Werk Neu Ulm zwei neue 5-Sterne-Fernreisebusse entgegennehmen. Geschäftsführer Philipp Hörmann war nicht alleine gekommen. Neben seiner Frau Birgit, weiteren Familienmitgliedern und interessierten Stammgästen, waren auch zahlreiche Mitarbeiter mit ihren Familien mit dabei, was Philipp Hörmann sichtlich freute: „Wir sind ein traditionsreiches Familienunternehmen. Seit über 80 Jahren ist es uns ein Anliegen, unseren Gästen komfortables Reisen zu bieten. Damit das gelingen kann, ist nicht nur die ständige Erneuerung unserer Busflotte wichtig, ein weiterer Erfolgsfaktor sind motivierte und interessierte Mitarbeiter.“

Dr. Jens Heinemann, Vertriebsleiter von Setra Deutschland sagte bei der Übergabe: „Fahrgastkomfort trägt einen Namen „Hörmann-Reisen“. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren Pionier bei der Entwicklung komfortabler und sicherer Busse. Wir sehen das bei jeder Bestellung! Die Vorgaben und Standards von Hörmann Reisen gehen dabei weit über die vom Gesetzgeber geforderten Normen hinaus und sind ein Beweis für das ökologisches Denken und Handeln der Familie Hörmann. Heute übergeben wir zwei 5 Sterne Luxusfahrzeuge mit neuester Euro 6 D Technik, sowie allen zurzeit im Omnibusbau erhältlichen Sicherheitssystemen, inklusive dem brandneuen Totwinkel-/Abbiegeassistenten. Die Setra Familie Mendle, sowie Robert Mattes und das gesamte Setra Team wünschen allzeit gute Fahrt!“

Vor der feierlichen Schlüsselübergabe konnten die Gäste bei einer Werksführung hautnah erleben, mit welcher Präzision modernste Reisebusse gefertigt werden. Nach dem leckeren Mittagessen in der Werkskantine war es dann soweit: Im  Kundencenter stand, noch hinter einem roten Samtvorhang verborgen, eines der zwei neuen Prunkstücke. Dann war’s soweit: Birgit Perseus-Hörmann drückte auf den Knopf und schon fiel der rote Vorhang. Gäste und Mitarbeiter hatten nun Gelegenheit die neuen Busse in Augenschein zu nehmen und mit der Unternehmerfamilie mit einem Glas Sekt auf allzeit unfallfreie und sichere Fahrt anzustoßen. Und dann steuerten Martin Schrall und René Colditz die neuen Busse mit dem Premierenpublikum sicher zurück nach Augsburg und weiter in den „Heimathafen“ Rehling.  

Traumfabrik das Showtheater der Phantasie

Elemente aus dem Varieté, Cirque Nouveau, Tanz und Theater in einer faszinierenden Inszenierung auf höchstem Niveau mit weltbekannter Musik von Klassik bis progressivem Rock. Mit  außergewöhnlichen künstlerischen Details wie innovativen Projektionen und perfekt abgestimmten Lichtkompositionen entführt die Traumfabrik die Zuschauer in die Welt der Träume und der Phantasie.

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Wahl des Plärrer-Girl 2018

Die Abstimmung zur Wahl des Plärrer-Girl 2018 ist beendet. Herzlichen Dank für die tausende abgegebenen Stimmen. Sämtliche Votes aus Facebook, der Jury und von hier werden nun ausgewertet. In Kürze präsentieren wir das neue Plärrer-Girl 2018.

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Geld fehlt jetzt schon

Stadtpolitik - Besorgnis über Kostensteigerung beim Theaterumbau


Immer wieder kommen im Theater Märchen auf die Bühne. Ein Märchen hätte Augsburg für den Umbau seines Theaters gebraucht. Aber jetzt zeigt sich: Was bei fast allen Bauprojekten üblich ist, trifft auch hier zu: die Kosten steigen (und steigen). Immer wieder kommen im Theater Märchen auf die Bühne. Ein Märchen hätte Augsburg für den Umbau seines Theaters gebraucht. Aber jetzt zeigt sich: Was bei fast allen Bauprojekten üblich ist, trifft auch hier zu: die Kosten steigen (und steigen). Vor drei Jahren haben die Stadträte einen Umbau- und Sanierungsplan mit Gesamtkosten  von 186 Millionen Euro beschlossen – und gehofft, dass damit alles gut sei. Nun zeigt sich: Allgemeine Baukostensteigerungen und veränderte Bedingungen (Thema Brandschutz) machen den Theaterumbau erheblich teurer. Ob die genannten 20 Millionen Euro Mehrkosten reichen werden? Im Stadtrat wurde über die neueste Entwicklung informiert – und erste Lösungsansätze debattiert. Wir haben bei Vertretern der Parteien und Gruppierungen gefragt, wie sie die Sache bewerten  – ob es für sie gar eine „Obergrenze“ in Sachen Theaterkosten gibt. Andreas Jäckel (CSU, Berichterstatter): „Kostensteigerungen bei einem Bauprojekt, das von 2016 bis 2026 reicht, sind normal. Wenn, wie beim Theater, dann noch Neuerungen hinzukommen wie beim Brandschutz, dann müssen wir über unsere ursprüngliche Prognose neu nachdenken. Fehler müssen benannt werden, aber wir sollten nach vorne schauen, um zu einer optimalen Lösung zu finden. Hätten wir klar Puffer für die Kosten eingeplant, hätte das zum Ausdruck gebracht, dass Geld da ist und man es ausgeben kann.

Das neue Theater soll kein Kompromiss aus verschiedenen Minimallösungen sein, sonst wäre das Geld verschwendet. Ich habe mich immer gegen eine Zahlendiskussion ausgesprochen. Deswegen gibt es von mir auch keine Prognose über Kosten.Stefan Quarg (SPD, Berichterstatter): „Aus meiner Sicht sind die 186 Millionen für das Gesamtprojekt, die wir 2016 beschlossen haben, ein Limit. Bevor ich zu einer anderen Entscheidung komme, müssen wir alles auf die Tagesordnung holen. Was ist an Veränderungen vorgesehen, wo soll eingespart werden? Eine Möglichkeit sehe ich darin, dass die zweite Spielstätte herausgelöst und später verwirklicht wird, dann könnten die 186 Millionen zu halten sein. Zu berücksichtigen ist, in welchem Maße bei Veränderungen der Planung Dinge betroffen sind, die viel oder gar nicht staatlich bezuschusst sind, was maßgeblich für die Kosten der Stadt ist. Martina Wild (Grüne): „Auch unsere Fraktion ist von den massiven Kostensteigerungen überrascht. Aus meiner Sicht ist es richtig, nun genau zu überlegen, wie durch eine Umplanung Kosten reduziert werden können. Die Grüne Fraktion will das Theater nach wie vor zukunftssicher aufstellen. Unser Ziel ist es dabei, die aus dem Beteiligungsprozess resultierenden inhaltlichen Anforderungen an ein offenes Haus mit den nötigen baulichen Parametern und selbstverständlich auch mit den finanziellen Möglichkeiten der Stadt zu verbinden.

Ich erwarte nun, dass dem Stadtrat in den nächsten Monaten dargestellt wird, welche Vor- und Nachteile die neue Planungsvariante gegenüber der bisherigen hat und wie teuer ein Neubau neben dem Großen Haus nun tatsächlich ist. Aus meiner Sicht ist es sinnvoll zu überprüfen, welche Chancen und Risiken es mit sich bringen würde, wenn das Kleine Haus dauerhaft am Kreativwerk verortet werden würde.Otto Hutter (Die Linke): „Wir haben seinerzeit eine Entscheidung getroffen anhand einer Grundlage, die uns jetzt entfallen ist. Jetzt muss neu entschieden werden. Wir müssen klären, wie viel mehr uns die Theaterplanung wert ist, denn man kann das Vorhaben ja nicht beliebig reduzieren. Ich meine, wir sollten auch die Menschen fragen, die sich damals am Bürgerdialog beteiligt haben und wir sollten die mit einbeziehen, die als freie Gruppen eingebunden werden sollen. Volker Schafitel (Freie Wähler): „Der Stadtrat muss sich mit der Kostensteigerung auseinandersetzen. Es ist klar, dass ein Kostendeckel nie ganz einzuhalten ist, man muss einen Baukostenindex und allgemeine Preissteigerungen immer im Auge haben. Dass die 186 Millionen Euro nicht für immer gelten werden, ist von Anfang an klar gewesen. Es muss offensiv kommuniziert werden, dass es mit den Baukosten nach oben geht und dass der Theaterumbau teurer wird.

Am Ende muss der Stadtrat entscheiden und er muss sich darüber klar werden, wie er die Kosten aufbringen will.Peter Grab (WSA – Wir sind Augsburg): „Es ist nicht in Ordnung, dass wir erst jetzt einen Planungsvorschlag vorgelegt bekommen mit Einsparmöglichkeiten im Umfang von rund 30 Millionen Euro, die trotzdem noch Verbesserungen für die Betroffenen bergen sollen. Warum hat man uns im Stadtrat so etwas nicht bereits vor drei Jahren gesagt, als wir den Beschluss mit den 186 Millionen Euro gefasst haben? War das damals Vorgestellte eine „Nice-to-have“-Planung? Darauf erwarte ich mir jetzt im Verlaufe des Prozesses Antworten. Claudia Eberle (Pro Augsburg): „Der 186-Millionen-Euro-Kostendeckel ist unrealistisch. Eine Umplanung scheint mir stimmig. Ob die kleine Spielstätte jetzt noch zu schaffen ist? Man wundert sich aber, wie eine derartige Kostenmehrung im Verhältnis zur Prognose zustande kommen kann und wo das Ganze enden soll. Wir werden auch zu prüfen haben, inwieweit uns die Interimsspielstätten im Martinipark und im Gaswerk weiterhelfen können.

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Trachtkerl aus Brasilien! Paulo gewinnt

Es war ein spannendes Finish: Die drei Finalisten bei der Wahl zum SoPress-Trachtkerl hatten jeweils ihre Fans auf der Augsburg Journal-Facebook-Seite, dem Voting in der neuen SonntagsPresse-Umfrage und bei der weiblichen Jury.

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Leichathletik: Drama im Finale

Erst Rekord, dann Verletzung: Pech für Aleksandar Askovic, der sich im Endlauf der Deutschen Hallenmeisterschaften eine Verletzung zuzog und sich ins Ziel schleppte (10,20 Sekunden). Bis dahin hatte der 21-Jährige vom TSV Schwaben Augsburg, der für die LG Augsburg startet, in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ein Stück Augsburger Leichtathletik-Geschichte geschrieben!
Als erster Augsburger erreichte der Student ein Finale der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften über die 60 Meter mit der drittbesten Zeit aller Starter und dem neuen schwäbischen Rekord von 6,69 Sekunden. Da wurde er im Halbfinale nur vom Sprinter-As Julian Reus bezwungen, der 6,65 Sekunden lief und sich als Meister auf 6,61 Sekunden steigerte. Im anderen Halbfinale war der Deutsche Hochschulmeister Michael Pohl in 6,66 Sekunden vorn.
„Es ist im Vorlauf als Sieger und im Halbfinale sehr gut für Aleksandar gelaufen. Im Endlauf hat er dann einen Krampf bekommen und den nicht weggebracht. Da ist natürlich schon enttäuschend“, kommentierte Trainer Stefan Wastian. Askovic war trotzdem happy: „Mein erstes Saisonziel, das Finale einer Deutschen Meisterschaft, habe ich erreicht. Aber ich habe wohl auch den Respekt der arrivierten Sprinter bekommen. Das mit der Verletzung im Endlauf ist natürlich schade.“

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Martin Schmidt zieht Bilanz

Trainingslager in Bad Häring - Teamabend und eine Einheit zum Abschluss


Eine knackige Einheit hat Martin Schmidt noch für seine Mannschaft parat. Am heutigen Sonntag heißt es für die FCA-Spieler noch einmal schwitzen in Bad Häring, danach geht es zurück nach Augsburg. Immerhin: Bis Dienstagnachmittag gibt der Schweizer seinem Team dann frei. Wie groß die Belastung und Anstrengungen der vergangenen Tagen waren, sah man beim Test am Freitag gegen den FC Villarreal. 2:6 lautete es am Ende, nichts erinnerte an den Gala-Auftritt gegen Istanbul (4:1) einen Tag zuvor. Doch der 52-Jährige hatte die Peinlich-Pleite gegen die Spanier bereits im Vorfeld erahnt: „Wir wussten, dass es unglaublich schwer ist, gegen eine Mannschaft zu spielen, die solch eine Frische hat. Da hinterher zu laufen, ist ermüdend. Das haben wir gesehen.“ Eine knackige Einheit hat Martin Schmidt noch für seine Mannschaft parat. Am heutigen Sonntag heißt es für die FCA-Spieler noch einmal schwitzen in Bad Häring, danach geht es zurück nach Augsburg. Immerhin: Bis Dienstagnachmittag gibt der Schweizer seinem Team dann frei. Wie groß die Belastung und Anstrengungen der vergangenen Tagen waren, sah man beim Test am Freitag gegen den FC Villarreal. 2:6 lautete es am Ende, nichts erinnerte an den Gala-Auftritt gegen Istanbul (4:1) einen Tag zuvor. Doch der 52-Jährige hatte die Peinlich-Pleite gegen die Spanier bereits im Vorfeld erahnt: „Wir wussten, dass es unglaublich schwer ist, gegen eine Mannschaft zu spielen, die solch eine Frische hat.

Da hinterher zu laufen, ist ermüdend. Das haben wir gesehen.“ Dennoch zieht der Schweizer ein positives Fazit vor der finalen Einheit am Sonntag: „Wir sind bewusst ins Risiko gegangen, um die harte Trainingswoche voll durchzuziehen. Es geht um die Willensleistung – sogar drüber hinaus.“ Besonders für die Köpfe sei die Vorbereitung hart. „Im Nachhinein aber reden die Spieler über genau diese Grenzerfahrung. Das ist es, was dich stolz macht und woran du dich erinnerst. Ich möchte das Team am Limit bewegen, manchmal vielleicht auch überdrehen, denn wenn man das Limit nicht auslotet, weiß man nie, wo die Grenzen liegen“, doziert Schmidt. Es ist der große Unterschied zu vorherigen Saisonvorbereitungen. War es in der Vergangenheit üblich, den Spielern in der Vorbereitung auch mal übers Wochenende frei zu geben, zieht Schmidt seinen Plan knallhart durch, ohne aber die Regeneration außer Acht zu lassen.

Das gefällt auch Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter: „In diesem Bereich haben wir uns noch besser aufgestellt, unter anderem mit einem zusätzlichen Reha-Trainer. So können wir alles leisten, um die Spieler so schnell als möglich, aber auch mit der nötigen Ruhe, fit zu machen. In der vergangenen Saison konnte man einigen Spielern gar keinen Vorwurf machen, weil sie einfach keinen guten Trainingsrhythmus und keine gute Basis hatten. Wegen der tabellarischen Situation waren sie zu früh gefordert. Da machte man das ein oder andere Unvernünftige.“ Weil man jetzt einen großen Kader habe, könne man während der Saison entsprechend reagieren. Heißt auch: Der FCA hat die Möglichkeit, viel zu trainieren – wenn denn alle Profis fit sind. Auf der Verletztenliste befanden sich im Laufe des Trainingslagers neben den bekannten Langzeitverletzten wie Jeff Gouweleeuw, Jan Moravek, Felix Götze (Reuter: „Er wird unser erster Winterneuzugang“) und Sergio Cordova zuletzt auch unter anderem Ruben Vargas, Marco Richter, Michael Gregoritsch, Rani Khedira, Daniel Baier, Noah Sarenren Bazee, Raphael Framberger und Alfred Finnbogason. Dennoch sei wichtig gewesen, alle – soweit möglich – an Bord zu haben. Nicht nur für den Kopf, sondern auch für die Symbolik Teil einer Mannschaft zu sein. Und noch ein Nebeneffekt hatte die Anreise: der Mannschaftsabend. Traditionell müssen die Neuzugänge sich hier vorstellen, indem sie ein Lied ihrer Wahl singen. Das aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Und übrigens auch ohne Trainerteam. Diese hatten am gestrigen Samstag ein eigenes Abschlussessen. 

Bild: Krieger
Text: Dennis Amedovski

Lettl-Verein Surrealismus in der Zeuggasse

Zum zehnjährigen Todestag des berühmten Augsburger Malers Wolfgang Lettl, organisiert sein Sohn Florian Lettl, die Kunstausstellung „Der Vielseiter“ in der Zeuggasse 7-9 (ehemals nill wohnen). Ab dem 01. Februar können Besucher 150 Werke aus dem Privatbestand Lettls bewundern. Verteilt auf einen 1000 Quadratmeter großen Raum, gegenüber des Zeuhgauses, werden Bilder und Grafiken des Künstlers ausgehängt und zeigen das weite Spektrum seines vielseitigen künstlerischen Schaffens. Als Highlight gibt es eine Videoinstallation und eine Sonderausstellung mit impressionistischen Bildern des Malers aus seiner Zeit im italienischen Apulien (siehe Foto). Die Ausstellung dauert noch bis 18. März.

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Panther: Der Neue feiert Heimdebüt

1,91 Meter groß, 88 Kilogramm schwer, ein breites Kreuz und schwarze Rastalocken auf dem Kopf – so sieht er aus, der Panther-Neuzugang Jordan Samuels-Thomas. Und so werden auch die Fans den bulligen Stürmer am heutigen Sonntag gegen Straubing (16.30 Uhr) auf dem Eis erleben. Für den 27-Jährigen wird es die Heimpremiere bei seinem neuen Klub. Unter der Woche war er von Mike Stewart vorgestellt worden. Der Panther-Coach reagierte damit auf die Ausfälle von Trevor Parkes (Handverletzung) sowie Michael Davies (Saison-Aus nach Knie-OP) und vergab die letzte Ausländerlizenz an den US-Boy. „Ich bin mir sicher, er wird uns in dieser entscheidenden Phase der Saison helfen. Außerdem war er schon in Europa und so konnten wir schnell handeln“, so Stewart.
Tatsächlich war Samuels-Thomas erst vor knapp einem Monat in die tschechische Extraliga zu Mlada Boleslav gewechselt. Jetzt also Augsburg: „Das ging alles ganz schnell. Ich habe das Angebot aus Augsburg erhalten und kurz danach war ich auch schon auf dem Weg hier her. Ich kannte schon einige Jungs aus meiner Zeit in der AHL. Mit denen habe ich mich kurzgeschlossen und mich über den Verein und die Stadt informiert.“, erzählt Samuels-Thomas. Noch wohnt er im Hotel und von der Stadt habe er bis auf das Curt Frenzel Stadion und die Maxstraße noch nicht viel gesehen. Dafür hat er bereits den ersten DEL-Einsatz hinter sich. Am Donnerstag waren die Panther in Schwenningen zu Gast. Es war ein echtes Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um die Pre-Playoffs, Willkommen im DEL-Alltag! Am Ende hieß es 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) aus Augsburger Sicht – sein Debüt hat sich Samuels-Thomas anders vorgestellt: „Natürlich hätte ich gerne gewonnen, aber so ist Eishockey.“ Dabei war die Nummer 73 gegen die Wild Wings noch einer der auffälligsten Panther. Ein ums andere Mal setzte er seine Mitspieler gut in Szene oder zeigte selbst Zug zum Tor. Nichtsdestotrotz ging der Schwenninger Sieg in Ordnung, nicht zuletzt weil die Jungs von Coach Pat Cortina die effektivere Chancenverwertung an den Tag legten. „Wir haben einfach unsere Möglichkeiten nicht genutzt, wir haben uns gut nach vorne gearbeitet aber die Ausführung war nicht gut. Wir sind dann besser in die Partie gekommen, aber wenn ich nur ein Tor schieße, ist das zu wenig!“, zeigte sich Mike Stewart nach der Partie enttäuscht.
Und der Mann, der in den verbleibenden sechs Hauptrunden-Spielen für mehr Torgefahr sorgen soll? Der hat schon nach wenigen Tagen die typische Panther-Mentalität verinnerlicht: „Ich konzentriere mich jetzt voll auf das Spiel am Sonntag. Über die Niederlage gegen Schwenningen dürfen wir nicht mehr nachdenken, das ist vorbei!“ so Samuels-Thomas beim Abschlusstraining am Samstag. Im heimischen Stadion konnten die Panther zuletzt zwei furiose Siege verzeichnen. Nach dem 7:1 gegen Krefeld am vergangenen Sonntag und dem 4:1-Derbysieg gegen Tabellenführer München am Dienstag, soll nun der nächste Heimerfolg folgen. Straubing reist als Tabellenletzter in die Fuggerstadt. Für die Tigers ist die Saison eigentlich schon fast gelaufen, der Pre-Playoff-Platz 10 ist nur noch theoretisch erreichbar. Ein leichter Brocken wird es für die Panther dennoch nicht. In den bisherigen drei Aufeinandertreffen in dieser Saison, ging Stewarts Team nur einmal als Sieger vom Platz, zweimal konnte Straubing gewinnen. Eine Bilanz die es nun auszugleichen gilt…

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Stadt schafft 121 neue Kleingarten-Parzellen

Freizeitgärtner werden auch bei Urban Gardening-Projekten
 unterstützt.
 In Augsburg warten derzeit mehr als 1.500 Bewerber darauf,
 einen Kleingarten bewirtschaften zu können. Auch andere
Formen des Gärtnerns in der Stadt boomen. Die Stadt wird
deshalb in den nächsten Jahren 121 neue Kleingarten-
Parzellen in Göggingen und im Bärenkeller schaffen und
dafür mehr als 1,3 Mio. Euro investieren. Darüber hinaus
wird sie Urban Gardening-Projekte weiter unterstützen und
fördern.

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Wie digital ist das Handwerk?

Digitalisierung und Handwerk – passt das zusammen? Der Beantwortung dieser Frage widmete sich die Handwerkskammer für Schwaben in ihrer Jahrespressekonferenz. Kammerpräsident Hans-Peter Rauch und Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner stellten unterschiedliche Anwendungen vor. „Bei uns im Handwerk ist es kein Widerspruch, dass in einer Zimmerei modernste, digitale Technik zum Einsatz kommt und die Mitarbeiter in der traditionellen Zimmererkluft arbeiten.“ Die Digitalisierung schreite im Handwerk jedenfalls mit großen Schritten voran. Von der Verwendung digitaler Messgeräte hin zum Einsatz von Robotern über die 3D-Brille bishin zu Drohnen, die Bauschäden überprüfen.
Rechtzeitig zur Pressekonferenz hatte die HWK eine Trendumfrage bei Handwerksunternehmen durchgeführt. Auf die Frage „Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für ihr Unternehmen?“ antworteten 68 Prozent der teilnehmenden Betriebe mit hoch. 29 Prozent gaben an, dass Digitalisierung für sie eine geringe Bedeutung habe und für 3 Prozent hatte sie keine Bedeutung. Hauptgeschäftsführer Wagner sieht sich bestätigt: „Die Mehrheit der Handwerksunternehmen weiß genau, dass sie diese technologische Entwicklung nicht verpassen darf, wenn sie am Markt bestehen will. Wir haben daher für unsere Mitgliedsbetriebe ein umfangreiches Angebot, um sie bei der Umsetzung zu unterstützen.“
Doch nur der Entwicklung hinterher zu hecheln ist der HWK mit Sitz in Augsburg nicht genug, vielmehr sieht man sich als Speerspitze in Sachen Innovation und wird auch wissenschaftlich tätig. So wurde das erste umfassende bundesweite Forschungsprojekt „Handwerk Digital“ auf Initiative der HWK Schwaben auf den Weg gebracht. Als wissenschaftlicher Partner konnte das Fraunhofer IGCV gewonnen werden. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert das 2,1 Millionen Euro-Projekt zu 75 Prozent.
Ein interdisziplinäres Team aus Technikern, Betriebswirtschaftlern, Marketing-Fachleuten und Juristen arbeitet mit den schwäbischen Handwerksbetrieben zusammen, um Digitalisierungsanwendungen erfolgreich zu platzieren. Die Angebote erstrecken sich über digitales Prozessmanagement, digitales Marketing, IT-Sicherheit und Datenschutz bis zu IT- und Internet-Recht. Darüber hinaus sind die HWK-Experten eng mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen vernetzt, um bei Bedarf externe Kompetenz einzubinden.
Die Investitionen in die digitale Zukunft kann aber in vielen Bereichen schwindelerregende Summen verschlingen, gerade in kleineren Betrieben sei das teilweise nur schwer darstellbar. Um so wichtiger sei es, dass hier auf staatliche Fördermittel zugegriffen werden könne. Genau aus diesem Grund würden HWK-Berater Mitgliedern aufzeigen, welche Fördermöglichkeiten es gibt und unterstützen deren Firmen bei der Antragsstellung. Wichtigstes Instrument sei hier der Digitalbonus des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Ein Viertel aller Anträge für dieses Programm kommt aus dem Handwerk. Allein in Schwaben haben über 560 Firmen diese Förderung beantragt.
Doch nicht nur die Betriebe müssen fit für die digitale Zukunft gemacht werden. Auch die HWK selbst, als größter Weiterbildungsanbieter für das Handwerk, hat ihre Angebote sowohl in Bezug auf die Kurse, wie auch die Ausstattung darauf ausgerichtet.
Neue, interaktive Medientechnik gehört in den Ausbildungsräumen zum Standard und digital gesteuerte Maschinen, wie zum Beispiel 3D-Drucker und modernste CNC-Bearbeitungszentren gehören zur Ausstattung des praktischen Unterrichts.
Zudem biete die Digitalisierung auch eine Möglichkeit, den in manchen Bereichen etwas angestaubten Ruf des Handwerks wieder aufzupolieren und einen deutlichen Schub in Sachen Attraktivität für den Nachwuchs zu bekommen. So sehe man Chancen, die dringend benötigten Fachkräfte wieder besser für sich gewinnen zu können.

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Bester Craft Bier Brauer des Jahres 2018

Riegele verteidigt internationalen Craft Bier Titel

Augsburg, 17. Mai  Handwerkliche Biere, sogenannte Craft Biere liegen im Trend. Die Nachfrage nach besonderen charakterstarken Spezialitäten steigt kontinuierlich. Dementsprechend umkämpft ist der Markt. Einmal im Jahr suchen Experten beim Meininger Craft Beer Award die Besten ihrer Zunft. 2018 mit einem außergewöhnlich deutlichen Ergebnis. Das mit Abstand beste Gesamtergebnis und somit die Auszeichnung „Craft-Brauer des Jahres“ national geht an die Riegele BierManufaktur nach Augsburg.

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St. Anna Schule Betonwüste ade: Schöner Pausenhof

Unser Pausenhof ist jetzt schön! Unter diesem Motto wurde in die St. Anna Grundschule in der Schaezlerstraße geladen. Direktorin Andrea Micklitz begrüßte die Sponsoren und Mitglieder des Elternbeirats, die die Sanierung möglich gemacht hatten.
Als eine der letzten historischen Innenstadtschulen befindet sich St. Anna zwischen Theater, Staatsbibliothek und Justizpalast. Dass der Innenhof nur trostlose Betonwüste ist, fanden Schule und Eltern gleichermaßen ungerecht und riefen die Aktion „Unser Pausenhof soll schöner werden“ ins Leben.
Nach mehr als zwei Jahren Planung und Bauphase konnte das rund 80.000 Euro teure und ambitionierte Projekt nun verwirklicht werden. „Dank der zahlreichen Sponsoren und der liebevollen Mithilfe von Schülern, Eltern und Lehrern, die alle kräftig mit anpackten“, erklärten Anna-Dina Priller und Verena Hörmann, zwei Vorsitzende der „Bildungsinitiative St. Anna Grundschule“.
Vor allem das Freiluft-Klassenzimmer und die Hüpfplatten haben es den Kleinen angetan: „wir kommen schon 15 Minuten vor Schulbeginn, damit wir länger spielen können“, erzählten Schüler begeistert. „Es müssen bereits kleine Reparaturen vorgenommen werden“, fügte Andrea Micklitz an.
Mit einer feierlichen Begehung, einem Glas Sekt für die Erwachsenen und einer Spielpause für die Grundschüler wurde der neue Pausenhof eingeweiht. Dann hieß es wieder, zurück in die Klassenzimmer. „Ab jetzt ist die Schule ein gesellschaftlicher Treffpunkt für Kinder und Erwachsene“, betonte Verena Hörmann. Die Aktion zeige, dass vieles durchführbar ist, wenn Eltern und Schulleitung sich einig sind. ‚Gemeinsam schönes erreichen‘ lautet ihre Devise und soll als Vorbild für weitere Schulprojekte dienen. So soll in Zukunft der Hof noch weiter ausgeschmückt werden – mit Pflanzen, Kräuterbeeten und hoffentlich auch bald einem Maibaum. Die 205 Schüler freuen sich schon und können den Frühling kaum erwarten.

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