10 Jahre SoPress

Leute wie die Zeit vergeht!
Diesen Spruch kennt jeder. Und er trifft häufig zu – auch für die neue SonntagsPresse. Sie besteht tatsächlich seit über zehn Jahren. Erstmals wurde sie Mitte 2006 zum Start des FC Augsburg in die zweite Liga gedruckt. Inzwischen gibt es bereits mehr als 500 Ausgaben.

Vieles hat sich in zehn SoPress-Jahren verändert – aber nicht alles. Der FCA, inzwischen längst erstklassig, bildet weiter einen Schwerpunkt. Nach wie vor gibt es diese Randbemerkung (das sind auch bald 500 Kommentare, Glossen oder Anmerkungen zu aktuellen Themen). Ebenso seit Anbeginn feste Bestandteile sind Sudoku-Rätsel, „Von Woche zu Woche“, Kleos Klatsch und der wöchentliche Fotospaß „Gesagt, gedacht“.

Das SoPress-Erscheinungsbild wurde hingegen stetig modernisiert. So hat man schon bald das anfängliche rötliche Papier abgeschafft, um die Druckqualität zu verbessern. Das gilt auch für immer neuere Techniken und Möglichkeiten zur Bildbearbeitung. Nach wie vor hat Aktualität Vorrang. So arbeitet die Redaktion samstags bisweilen auch mal bis Mitternacht, um (wie kürzlich beim Champions-League-Finale mit Elfmeterschießen) den Leserinnen und Lesern noch Spielbericht und Fotos zu bieten.
Nachts ist dann die Vertriebsmannschaft unterwegs, um vor allem Haltestellen zu bestücken. Und das beste: Die SoPress ist und bleibt gratis. Sie muss folglich über Werbung finanziert werden. Hier ist die Anzeigenabteilung gefordert. Unser spezieller Dank gilt den oftmals langjährigen Anzeigenkunden, die erkannt haben, dass die neue SonntagsPresse immer beliebter wird. Und die wissen, dass nahezu alle 40.000 Exemplare (plus online-Ausgabe) tatsächlich gelesen werden, weil man sich diese Zeitung selbst aus der ausgehängten Tüte (oder etwa bei Ihle, McDonalds oder an Tankstellen) holen muss. Die SoPress landet bewusst nicht in Briefkästen oder Hausgängen, von wo sie womöglich ungelesen in den Papierkorb wandert.